2. Liga – Regional:

Besa Biel – Lyss 2:2 (0:1)

Längfeld. – 120 Zuschauer. – SR Smaijdi.

Tore für Lyss: Cordeiro, Loperfido

SV Lyss: Mülchi; Adrian Brack, Subramaniam, Jenni, Nicolas Krüttli; Schelling, Cordeiro, Kellerhals, Tomas Ferreira; Kanagarajah, Sathananthan.

Einwechselspieler: Philippe Krüttli, Loperfido, Simsch.

Lyss ohne Fischer, El Mouine, Micael Ferreira, Sturzenegger (verletzt) René Brack (krank), Wanner (Beruf), Oehler (Militär).

 

Lyss holt sich einen verdienten Punkt

Der SV Lyss hat sich im vorgezogenen Spiel bei Besa Biel mit einer guten Leistung einen Punkt ergattert. Bei 2:2 gegen die Biel-Albaner wäre ein Sieg möglich gewesen, denn Torchancen besass das Meister-Team gleich im Dutzend.

Die Lysser Führung fiel in der ersten Habzeit zum richtigen Zeitunkt: Besa Biel hatte kurz vor der Halbzeit erst richtig ins Spiel gefunden und angefangen, viel Druck zu erzeugen, als es zu einem Freistoss aus fast 30 Metern Entfernung. Alle rechneten mit einer Flanke in den Strafraum, doch Jally Cordeiro haute voll auf das Leder und versenkte den Ball in der rechten oberen Torecke. Die Lysser bekamen nach ihrem dritten Saisontor viel Aufschwung und das Team hätte vor der Pause höher in Führung liegen müssen.

Besa Biel, das die letzten beiden Meisterschaftsspiele verloren hatte, war gegen die Lysser Aufsteiger auf Wiedergutmachung aus. Und tatsächlich: Die Partie wurde immer rassiger und spannender und die Platzherren schafften innert drei Minuten nicht nur der Ausgleich, sondern auch erstmals die Führung. Die Lysser zeigten sich nicht entmutigt. Chancen von Sathananthan oder Kanagarajah verpassten ihr Ziel knapp. Kam der Ball tatsächlich Richtung Tor verhinderte zwei Mal der Posten und die Latte einen Besa-Torerfolg. Die beste Chance besass Coreiro in der 82. Minute als er nach einer Balleroberung allein auf den Keeper zulief. Cordeiro machte dabei alles richtig, stoppte nochmals den Ball, konnte sich die Ecke eigentlich aussuchen, wählte die kürzere, nähere Ecke und scheiterte am Keeper. Mehr Glück hatte der eingewechselte Luca Loperfido: In der 85. Minute stürmte er auf der rechten Seite in Position, erhielt den Ball tatächlich und zog aus der rechten Position voll ab und erzielte den verdienten 2:2-Ausgleich. Ein verdienter Punkt für beide Mannschaften der in der Endabrechnung noch Gold wert sein könnte. dmb